ANGEBOTSNAME: Real I.S. Deutschland 23 "Hamburger Meile"
MINDESTBETEILIGUNG: 15.000 Euro (zzgl. 5% Agio)
AUSSCHÜTTUNG: Bezogen auf den Beteiligungsbetrag des Anlegers (ohne Agio) ist für den Prognosezeitraum eine Ausschüttung (Entnahme von 6% p.a.) geplant.
Im Rahmen der Prognose bis Ende 2022 werden Gesamtrückflüsse in Höhe von rd. 173%) vor Steuern angestrebt.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Zeit eingegangen, die Prognose unterstellt eine Laufzeit von 11 Jahren. Eine ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von sechs Monaten erstmals zum 31.12.2022 möglich.
FINANZIERUNG: Das Gesamt-Investitionsvolumen beträgt 246.119.133 Euro. Hiervon sollen 126.001.000 Euro durch Fremdkapital und 120.118.133 Euro durch Eigenkapital gedeckt werden.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Fondsgesellschaft übt mit der Verwaltung eigener Grundstücke eine vermögensverwaltende Tätigkeit aus. Sofern die Beteiligung im Privatvermögen gehalten wird, erzielen die Anleger Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Gegebenenfalls anfallende Zinsen, z. B. aus der Anlage von Liquiditätsüberschüssen, sind auf Anlegerebene als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu versteuern. Die dem jeweiligen Anleger zuzurechnenden anteiligen steuerlichen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung unterliegen der individuellen Steuerbelastung des Anlegers.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Bei der Hamburger Meile handelt es sich um ein Einkaufszentrum mit darüber angeordneten Bürotürmen. Einer der Bürotürme ist Bestandteil des Fondsobjekts. Die Hamburger Meile verfügt über ca. 46 .800 Quadratmeter
Einzelhandelsflächen, davon ca. 9.700
Quadratmeter Lagerflächen. Des Weiteren sind ca. 15.500 Quadratmeter Büroflächen im Fondsobjekt integriert, die insbesondere an die Freie und Hansestadt
Hamburg und an Banken wie die Hamburger Sparkasse (Haspa) bzw. die Sparda-Bank vermietet sind. Am Standort befinden sich das größte Behördenzentrum
von Hamburg mit ca. 2.500 Mitarbeitern
und eine Vielzahl unterschiedlicher Ämter.
Im Einkaufszentrum sind insgesamt ca. 200 Parkplätze in der Tiefgarage und auf dem Parkdeck untergebracht. Zudem bestehen Parkmöglichkeiten für ca. 2.000 Fahrzeuge im angrenzenden Conti-Parkhaus sowie ca. 350 weitere Parkplätze im angrenzenden Mundsburg Center.
Das Einkaufszentrum besteht bereits seit dem Jahr 1970. Nachdem die ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG, der deutsche Marktführer für die Entwicklung und den Betrieb von Einkaufszentren, im Jahr 2007 das Centermanagement der Hamburger Meile übernommen hat, wurde die letzte umfassende Modernisierung und Neupositionierung im Jahr 2008 begonnen und zur Wiedereröffnung
im April 2010 weitgehend abgeschlossen.
FONDSMANAGEMENT: Eingebunden in die Sparkassenfinanzgruppe mit insgesamt 670 Unternehmen (Sparkassen, Landesbanken, Verbundunternehmen) und einem zusammengefassten Geschäftsvolumen von mehr als 3.200 Milliarden Euro (größte Kreditinstitutsgruppe in Deutschland und Europa) hat die Real I.S. damit eine direkte Verantwortung gegenüber privaten Kunden und institutionellen Anlegern. Mit einem Marktanteil von über 60% - bezogen auf Bankverbindungen privater Kunden - sind die Sparkassen führend im Privatkundengeschäft in Deutschland. Seit 1991 wurden an über 57.000 Kunden Anteile von über 100 Fonds (Immobilien- und Großmobilien, Medienfonds, Private Equity, Solarfonds, Schiffsfonds, Flugzeugfonds) vertrieben. Damit gehört die Real I.S. zu den großen bankgebundenen Initiatoren Deutschlands.
VERMIETUNG: Nahezu voll vermietetes Fondsobjekt (über 99%), gemanagt durch die ECE, den europäischen Marktführer mit 132 Einkaufszentren im Management
und Aktivitäten in 15 Ländern.
BESONDERES:
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Bei
deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten
der Gesellschaft beteiligt. Steuerlich interessant ist die Tatsache,
dass die Ausschüttungen in der Regel nicht in voller Höhe
steuerpflichtig sind.
Je
nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentfonds und
klassische Immobilienfonds zur Auswahl. Developmentfonds investieren in
einer früheren Phase, haben eine kürzere Laufzeit, aber auch ein
höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Fonds, die dann in die
Objekte einsteigen, wenn Developmentfonds bereits den Ausstieg suchen.
Bei deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an
den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt. In der Regel
sind die Erträge allerdings nicht in voller Höhe steuerpflichtig.
Deutschland erscheint als Investmentland derzeit attraktiv, da sich die
Immobilien in vielen Bereichen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren
befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienfonds werden sehr
verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsfonds nutzen die
derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und
haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienfonds
investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in
Büroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgefonds, die in Immobilien
mit langfristigen Mietverträgen oft mit Trägern der öffentlichen Hand
investiert sind und bei denen anfangs auf Ausschüttungen zugunsten
zügiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienfonds und
Zweitmarktfonds runden das Angebot ab.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.